Pioniere für die Schönstatt-Familienbewegung Bayern
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Die Verantwortlichen der Familienbewegung trafen sich zum
ersten Regionaltreffen Bayern am Canisiushof. (Foto: Nancupil) -
In 10 Stunden wurde viel überlegt, konkrete Schritte angegangen und auch gelacht. (Foto: Nancupil) -
Ideensammlung unter freiem Himmel. (Foto: Nancupil) -
Gute Atmosphäre beim Austausch. (Foto: Nancupil)
Vernetzung, Austausch, Synergie-Effekte nutzen – das waren Erwartungen, die beim 1. Regionaltreffen der Region Bayern am 9. August 2025 von den Vertretern der Familienbewegung gestellt wurden. Zehn Stunden investierten die verantwortlichen Ehepaare aus den Diözesen München-Freising (Hildegard & Helmut Kirschner), Augsburg (Renate & Christian Immler), Regensburg (Elisabeth & Martin Kneidl), Eichstätt (Anneliese & Klaus Wittmann) und Bamberg (Raphaela Prach & Jorge Nancupil) mit Sr. Gertraud, die in Augsburg und München-Freising mitarbeitet. Der Canisiushof, das Schönstattzentrum der Diözese Eichstätt, liegt etwa in der Mitte, weshalb das Arbeitstreffen dort stattfand.
Der Glaube an das Produkt ist Voraussetzung für jeden weiteren Schritt
„Wo fühlen wir uns beschenkt – herausgefordert – gebraucht im Bezug auf unsere Diözese?“ war die Einstiegsfrage der Leitungsfamilie Manuela & Peter Miller, die dieses Treffen initiiert und moderiert hatten. Mit einem Symbol passend zum jeweiligen Bistum, kam schnell heraus, dass die Herausforderungen der Verantwortlichen sehr ähnlich sind: weite Wege, wenige Personen, die mitarbeiten, … und doch auch geglückte Formate, bei denen neue und junge Familien auf die Schönstatt-Familienbewegung stoßen.
Im Impulsvortrag fokussierten sich Manuela & Peter Miller auf die Voraussetzung aller Initiativen für Schönstatt: „Wir glauben, dass Schönstatt ein Gotteswerk ist!“ Der erste Teil der 5 Glaubenssätze zum Liebesbündnis, sind auch der Beginn jeder Idee und jedem Engagement. Am Vergleich der Firma Liebherr, die vor 75 Jahren mit einer Neuerfindung, nämlich des Drehturmkrans, begonnen hatten und auch nach anfänglichen Schwierigkeiten bald in Serienproduktion gegangen sind, machte Ehepaar Miller deutlich, dass auch hier der Glaube an das Produkt für jeden weiteren Schritt Voraussetzung war. „Wenn wir keinen riesigen Glauben haben, dass Gott hinter uns steht, werden wir müde, … Die größte lebendige Kraft, aus der wir die Liga aufbauen, ist also der ausgesprochene Sendungscharakter, die Sendungsergriffenheit.“ zitierten die Referenten Pater Kentenich, den Gründer der Schönstatt-Bewegung. Wie erhalten wir unsere Liebe zur Gottesmutter lebendig? Wie schüren wir das Feuer für Schönstatt? Die Geistliche Tagesordnung sei hierfür ein Mittel. Die Sendungsergriffenheit kann auch bei solchen Treffen gestärkt werden, beim Erzählen von geglückten Veranstaltungen und von der Schönheit der Schönstatt-Spiritualität.
Wie kann Schönstatt ganz konkret aufgebaut werden?
Nach dem Mittagessen führte Bianca Vögele, Hausleitung des Schönstatt-Zentrums, die Gruppe durch das vor 7 Jahren komplett und sehr schön renovierte Max-Brunner-Haus. Mit ihrem Feuereifer steckte sie so manchen an und brachte zum Überlegen, welche Formate in diesem Zentrum möglich sein könnten.
Lange tauschte sich die Gruppe aus, wie ganz konkret Schönstatt gebaut werden kann. Inzwischen gibt es viele gute Angebote von Einrichtungen, Dekanaten uvm. Deshalb überlegten die Familien, wie sie ihre Kraft gezielt und strategisch einsetzen, um nicht „nur“ schöne Veranstaltungen anzubieten, sondern dabei Schönstatt zu künden. Auch hier wollen die Familien Pioniere sein und experimentieren.
Bei guter Stimmung tat es einfach gut, sich in dieser Zusammensetzung zu treffen, einander zu stärken, Ideen für Bayern zu spinnen und vor allem konkrete Punkte anzugehen. So soll bei dem erprobten Format „SundayTime“, das in allen Diözesen gut gestartet ist, Materialien, Themen, Referenten geteilt werden. Um Schönstatt bauen zu können, möchte jeder nach Möglichkeiten suchen und persönliche Kontakte pflegen. Für den weiteren Austausch und gegenseitige Unterstützungsmöglichkeit auf kurzem Weg wurde eine WhatsApp-Gruppe erstellt. Das 2. Regionaltreffen Bayern ist im August 2026 geplant. Um weitere Schönstatt-Zentren in Bayern kennen zu lernen, findet dieses in Nittenau / Regensburg statt.
Auch wenn einige ziemlich überlastet und müde zum Treffen kamen, so gingen alle motiviert und mit neuem Schwung nach Hause. So ist das, wenn man zwar kein „gelbes Blut“, wie es Liebherr-Mitarbeiter haben, dafür aber ein „Schönstatt-Gen“ J.
