„Mission Ehe“ – HerzZeit in Schönstatt

Laura und Cornelius Wolff. Wofür hat Gott uns als Ehepaar zusammengeführt, was ist unsere „Mission Ehe“? Eine Frage, die schon viele Paare beschäftigt hat, so auch bei der HerzZeit Anfang März im Haus der Familie in Schönstatt, Vallendar. Ein Wochenende zum Auftanken und um als junges Ehepaar zu wachsen. Dieses Angebot nahmen drei Paare an und machten sich auf die Reise zu ihrer „Mission Ehe“.

Dem Klang der Berufung als Paar auf die Spur kommen

Zu was hat Gott uns ganz persönlich berufen?“ Dieser Frage gingen Laura und Cornelius Wolff in ihrem Impuls nach. Von der Berufung und den Talenten jedes Einzelnen schlug der Impuls einen Bogen zu den Talenten, die sich im Paar gemeinsam verstärken können, oder auch ergänzen – manchmal ganz positiv getreu dem Motto „TEAM – toll, ein anderer macht’s!“. Das übergeordnete Ziel hierbei lässt sich mit den Worten Pater Kentenichs ausdrücken: „Lass, Mutter, Christus heller in uns scheinen!“ Cornelius Wolff brachte es auf den Punkt: „Was gibt es Schöneres, als wenn Christus hell scheint, durch uns als Paar?“ Laura Wolff inspirierte durch verschiedene Beispiele, wie die Herangehensweisen für die Suche nach der persönlichen Berufung als Ehepaar gehen können: Die Rede war z.B. von „Mission Statements“ von Unternehmen, die das Paar gemeinsam in Bewegung bringen. Gesprochen wurde auch vom Herzen der Paare als Resonanzkörper, in dem sich der einzigartige Klang der eigenen Berufung bilden kann.

An sich arbeiten, damit die Liebe lebendig bleibt

Der zweite Impuls von Vanessa und Matthias Franke beschäftigte sich mit der täglichen Liebe in der Ehe. Ausgehend vom „Hohelied der Liebe“ des Apostels Paulus im Korinther-Brief zeigten sie auf, was die einzelnen Punkte für das Leben als Paar konkret bedeutet. Wenn die Liebe gütig ist, wenn sie nicht prahlt, wenn sie glaubt oder allem Stand hält: „Das ist nicht immer leicht, lohnt sich aber und stärkt uns als Paar!“, so das Ehepaar Franke. Mit vielfältigen Alltags-Beispielen wurde schnell deutlich, wie relevant die Zeilen des Paulus im Ehe-Alltag sein können. Und nicht zuletzt: „Es ist auch nach vielen gemeinsamen Jahren immer noch wichtig, an sich zu arbeiten, damit die Liebe lebendig bleibt.

Nach den Impulsen gab es viel Zeit für das Kern-Element der HerzZeit: Die Paarzeiten für den Austausch zu Zweit. Abgerundet wurde das Programm durch eine Männer-/Frauen-Gesprächsrunde, dem kreativen Gestalten eines „Ehe-Wappens“ und vielen Gelegenheiten für den Austausch in der Gruppe. „Jetzt heißt es, die eigene Mission im Alltag weiter zu entdecken und lebendig werden zu lassen“, so ein Paar zum Abschluss.

Mehr Infos

  • Die nächste HerzZeit findet vom 16.-17. November 2024 im Haus der Familie statt.

Quelle: www.schoenstatt.de

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