„Leiten+Bewegen": Der Gottesmutter beim Arbeiten zuschauen

Karoline & Bastian Etzold. Am Wochenende um den 12. September endete der Kurs „Leiten+Bewegen“ der Schönstatt-Familienbewegung. Hinter den 13 Paaren liegt ein Jahr voller Begegnung, Wachstum und gemeinsamer Vertiefung in die Bewegungsarbeit Pater Josef Kentenichs. Der Kurs richtete sich an Ehepaare, die sich bereits in Projekte, Zentren oder Gemeinschaften einbringen oder dies künftig tun möchten. „Leiten+Bewegen“ regte dazu an, das Verständnis für dynamische Bewegung nach Pater Kentenich zu vertiefen, sie aktiv mitzugestalten und die eigenen Wurzeln im Liebesbündnis noch fester zu verankern. Der Ausspruch „Der Gottesmutter beim Arbeiten zuschauen“ begleitete die Ehepaare wie ein roter Faden.

Vielfalt und Verbundenheit als Geschenk

Die Gruppe war so vielfältig wie die Schönstatt-Bewegung selbst. Von frisch vermählt, über Paare mit Kleinkindern, Teenagern oder erwachsenen Kindern und kurz vor der Rente stehend, sowie aus der Familienbewegung, dem Familienbund und dem Familienverband. Die unterschiedlichen Lebenserfahrungen, gelungenen Formen der Bewegungs- und Gliederungsarbeit, aber auch geteilte Sorgen und Herausforderungen schufen eine besonders enge Gemeinschaft.

Inspirierende Impulse

Ehepaare aus Österreich, unter anderem Hertha und Martina Schiffl, Ingeborg und Richard Sickinger und Deutschland, darunter Andrea und Dieter Gerber, Gertrud und Norbert Jehle, Manuela und Peter Miller zählten zu den Referenten des Kurses. Daneben setzten die Marienschwestern Maria Gertraud Evanzin und Maria Doria Schlickmann und die Schönstatt-Patres Raúl Espina Brisso, Felix Geyer und Ludwig Güthlein Impulse und Akzente für die Ehepaare.

In sechs teilweise verlängerten Wochenenden gaben sie hervorragende, inspirierende und tief berührende Impulse zur Bewegungsarbeit Pater Kentenichs. Die Teilnehmer durften schon während des Kurses der Gottesmutter beim Arbeiten zuschauen, und gleichzeitig den eigenen Blick für das Wirken des Himmels bei ihrer Bewegungsarbeit schärfen.

Ein geschenktes Wochenende

Ganz bewusst legte die MTA den Abschluss auf das Fest Mariä Namen. Die Terminfindung gestaltete sich zunächst als Herausforderung und alle Terminoptionen der Organisatoren schlugen fehl. Doch nach mehreren Abfragen einigte man sich auf das Wochenende vom 11. bis 13. September: ein Wochenende in Schönstatt, geprägt von tiefgehender Erneuerung des Liebesbündnisses im Urheiligtum. Am Abend durfte der Kurs ganz für sich mit der MTA sein, Dank für das Erlebte und das Wachstum aussprechen und eigene Liebesbitten und Liebesgeschenke bringen. Bereichert wurde die Feier durch ein Zeugnis über 25 Jahre Leben im Liebesbündnis als Ehepaar, das anschließend gebührend gefeiert wurde.

Gestärkt in die Zukunft

Die Teilnehmer blicken gestärkt und voller Freude auf die nächste Etappe in der Bewegungsarbeit und freuen sich darauf, untereinander in Kontakt zu bleiben.

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