»Familie bewegt!«

Bei uns gibt es immer etwas zu erzählen. Einfach mal reinlesen ...

Weltfamilientreffen in Rom

Vorankündigung

Das 10. Internationale Weltfamilientreffen der katholischen Kirche findet vom 22. – 26. Juni 2022 in Rom statt.

Mit dem Motto „Familienliebe als Berufung“ soll die Freude an der Berufung zur Familie gestärkt werden. Familien aus der ganzen Welt sind eingeladen, im Austausch und der Begegnung, diesen großen Schatz der Berufung zu feiern.

Auch die Schönstatt Bewegung ist bereits in der Vorbereitung zur Teilnahme am Weltfamilientreffen. Neben dem offiziellen Programm wird es eine Begegnung mit Schönstattfamilien aus aller Welt geben und Zeit für persönliche Pilger- und Entdeckungswege in der „heiligen Stadt“.

Wer Interesse an dieser Reise hat oder Fragen und Wünsche, kann mit ein paar Klicks dem Vorbereitungsteam hilfreiche Hinweise geben:

Mit diesem Link kommen Sie zu der Umfrage:

https://survey.lamapoll.de/Weltfamilientreffen-Rom-1Umfrage-SchDE

 

Anmeldung zum Newsletter: www.weltfamilientreffen.de

Gelungener Start: Mehr Raum für uns als Paar, mit Gott und mit anderen Ehepaaren

In einer Zeit der Einschränkungen ist es doch eine wohltuende Abwechslung, endlich einmal wieder Raum für MEHR zu haben, oder?

Konkret bezogen auf: mehr Raum für uns, mehr Wind in unseren Segeln, mehr Horizont, mehr Segen,… einfach eine Zeit mit MEHRwert! Genau das ließen sich 27 junge Ehepaare und Familien nicht entgehen!

Am vergangenen Wochenende fand der digitale Auftakt des neuen MehrRaum-Netzwerkes statt. An zwei Abenden gab es thematischen Input, gemeinsame Glaubenszeit und einfach ein Zusammenkommen in entspannter Atmosphäre mit dem Ziel, mit anderen jungen Ehepaaren in einer ähnlichen Lebenssituation in Austausch zu kommen. Abgerundet wurde alles am Sonntagvormittag mit einem gemeinsamen Gottesdienst als Ausklang des Wochenendes.

„Wir sind einfach nur begeistert und dankbar, ein so schönes Wochenende mit allen Teilnehmern verbracht zu haben! Vor allem weil man gespürt hat, dass alle eine gemeinsame Sehnsucht teilen: die Freude an Vernetzung und Austausch mit gleichgesinnten jungen Ehepaaren und Familien.“ So klingt es aus dem MehrRaum-Team, das selbst aus drei Ehepaaren (Carolin & Tobias Brehm, Anja & Tommy Birringer, Regina & Matthias Hagmann) sowie Sr. Vernita Weiß und P. Stefan Strecker besteht.

„MehrRaum“ – was ist das überhaupt?

MehrRaum ist keine neue Veranstaltungsreihe oder Gruppierung, sondern will vor allem ein Netzwerk für junge Ehepaare und Familien sein. Ziel ist es, die vielen regionalen, bereits vorhandenen Angebote auf einer Plattform zu bündeln und darüber zu informieren, gleichzeitig aber auch junge Ehepaare/ Familien bei der regionalen wie auch überregionalen Vernetzung (z.B. in kleinen Familienkreisen) zu unterstützen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Sehnsucht nach MEHR zweisamem Raum als Ehepaar, nach MEHR Raum mit Gott und MEHR Raum für Gemeinschaft mit anderen Ehepaaren und Familien.

Und genau darum ging es auch inhaltlich an diesem Wochenende: Einerseits gab es an den Abenden thematische Impulse, tagsüber hingegen konnten die Teilnehmer frei zwischen verschiedenen „Freizeitvorschlägen“ wählen, die alle dazu anregen wollten, als Paar oder auch als Familie ganz bewusst Zeit miteinander zu verbringen und zu gestalten. Couchgespräche, Cookies backen, zusammen geocachen – diese und andere Aktionen sollten dazu anregen, neben dem sonst so vollen Alltag ins Gespräch zu kommen und miteinander eine unbeschwerte Zeit zu gestalten. Dass dabei auch gleich „internationale“ Vernetzung stattfand indem zwei Ehepaare aus der Schweiz hinzukamen, die sich erst jetzt durch MehrRaum kennenlernten, machte das Wochenende nochmal auf besondere Art und Weise zu einer runden Sache. Einen Eindruck gewinnt man davon am besten auf den Bildern. (Die Karte mit den Punkten zeigt, woher die Teilnehmer des ersten Treffens kamen)

Wie geht es jetzt weiter? Blickrichtung: Familienfestival und Pfingsten 2022!

Zeitlich gesehen, bietet das Familienfestival Zuhause, das in einigen Wochen von der Familienbewegung ausgerichtet wird, die nächste Möglichkeit für ein Wiedersehen. Darüber hinaus wird es vom MehrRaum-Team auch in Zukunft immer wieder kleine Impulse in Form von Postkarten und anderen Anregungen für die Ehepaare geben. Aber vor allem brennt das MehrRaum Team schon jetzt voller Vorfreude auf Pfingsten 2022. Denn dann soll das erste große reale MehrRaum-Treffen für junge Ehepaare und Familien vor Ort in Schönstatt stattfinden.

Alle Interessierten sollten sich deshalb schnell das Wochenende um den 5. Juni 2022 vormerken!

Kontaktmöglichkeit: Wenn ihr Rückfragen oder Interesse am MehrRaum Netzwerk habt, kommt sehr gerne auf uns zu:
junge-ehe&familie@schoenstatt.de

Das "Jahr der Familie" beginnt

Katholische Kirche lädt zum „Jahr der Familie“ ein

Erzbischof Koch feiert Gottesdienst zur Eröffnung am 19. März 2021

Mit einem Familien-Gottesdienst am Josefstag, Freitag, 19. März 2021, 18.00 Uhr, in St. Josef (Weißensee) eröffnet Erzbischof Dr. Heiner Koch (Berlin), Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz, das von Papst Franziskus angekündigte „Jahr der Familie Amoris laetitia“. Der bundesweite Eröffnungsgottesdienst wird über verschiedene Kanäle gestreamt.

Am Fest der Heiligen Familie, 27. Dezember 2020, hatte Papst Franziskus ein Aktionsjahr zu Ehe und Familie angekündigt. Das „Jahr der Familie Amoris laetitia“ beginnt am 19. März 2021, dem fünften Jahrestag der Unterzeichnung des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris laetitia und endet mit dem 10. Weltfamilientreffen am 26. Juni 2022 in Rom. Amoris laetitia ist die von Papst Franziskus geschriebene Zusammenfassung der Ergebnisse der Beratungen der XIV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode in Rom, die vom 4. bis 25. Oktober 2015 stattgefunden hat.

Das Jahr der Familie setzt sich verschiedene Ziele, darunter die Verbreitung des Inhalts von Amoris laetitia, die Intensivierung der Verkündigung der Ehe als Sakrament, die Stärkung der Familien als aktiv Handelnde in der Familienpastoral und die Sensibilisierung junger Menschen für die Bedeutung einer christlich verstandenen Ehe und Familie. Im Kern geht es Papst Franziskus darum, das Ideal der ehelichen und familiären Liebe neu vor Augen zu führen. Das Aktionsjahr richtet sich an Bischofskonferenzen, einzelne (Erz-)Diözesen, Pfarreien, kirchliche Bewegungen, Familienverbände, vor allem aber an die Familien in aller Welt.

In Deutschland möchte Erzbischof Koch in das Zentrum des Jahres der Familie einen „liturgischen Begleiter stellen, der die Familien durch das Jahr führt. Denn in Zeiten der Corona-Pandemie ist die Bedeutung der Familie als Hauskirche noch einmal gewachsen“, so Erzbischof Koch. Beginnend mit dem Osterfest sollen vor allem für „klassische“ Tage des Kirchenjahres hilfreiche Vorlagen für Familien erarbeitet und fortlaufend auf www.dbk.de online gestellt werden. Neben Predigt- oder Andachtsvorschlägen sind
z. B. Stationen für einen Kreuzweg, Familien- und Kinderkatechesen, (Bild-)Meditationen und Gedichte geplant.

Der Gottesdienst am 19. März 2021 wird gestaltet von der Familienpastoral im Erzbistum Berlin gemeinsam mit Familien der Gemeinde und Kindern der Kita St. Josef, der Theresienschule sowie dem Erstkommunion-Vorbereitungskurs.

Hinweise:
Der Gottesdienst wird gleichzeitig gestreamt auf
www.erzbistumberlin.de
www.facebook.com/erzbistumberlin
www.youtube.com/erzbistumberlin
www.facebook.com/dbk.de
www.youtube.com/c/deutschebischofskonferenz

PRESSEMITTEILUNGEN DER DEUTSCHEN BISCHOFSKONFERENZ

Impulsreihe zum Familienfestival

Das WIR trägt – wo wir Heimat erleben

„Das hat für uns gestern genau gepasst!“ so eine Rückmeldung auf den ersten Abend der Impulsreihe zum Familienfestival Zuhause. Mehr als 70 Bildschirme – meist Ehepaare – schalteten sich zu dem Vortrag von Hildegard & Helmut Kirschner zum Thema „Das WIR trägt – wo wir Heimat erleben“ zu. Das Format stimmt offensichtlich: in einem eineinhalb Stunden Paket gibt es online einen 30 Minuten kurzen knackigen Vortrag zum jeweiligen Aspekt des Festival-Mottos. Anschließend kann das Gehörte im Ehegespräch vertieft werden. Nach der Möglichkeit des Austauschs spendet Pater Stefan Strecker den Segen für die Nacht und die folgende Woche.

Heimat als Kern unserer Sehnsucht

„Mia san mia“ so stellte Helmut Kirschner im bayrischen Dialekt fest, gehört neben Orten, Personen, Essen, Musik, Gerüche … die Sprache zum Gefühl der Heimat. Rituale als Ehepaar und Familie schenken Verbundenheit und wärmende Heimat. Damit sich der Ehepartner beim Andern daheim fühlen kann, empfehlen Kirschners, das regelmäßige Gespräch, die Goldgräber-Brille aufzusetzen und das Augenmerk mehr auf das Positive zu lenken und so dem Anderen Heimat im Herzen zu geben. Um dem Ehepartner und den Kindern ein Gefühl des Ankommens und Wohlwollens zu schenken, weisen Kirschners auf „die 5 Sprachen der Liebe“ hin. Jedes Kind hat seine Art und Liebessprache, die wir erlernen sollten, damit unsere Botschaft bei den Kindern auch ankommen kann. Unser Beziehungsnetz geht über die Familie hinaus. Menschen, die wir mittragen und begleiten, sind verwurzelt in unserem Herzen. Schließlich finden wir Heimat in Gott. Als Transparent Gottes kann dieses als Ehepaar ganz konkret erfahrbar werden. Im Heiligtum und im Liebesbündnis mit der Gottesmutter haben wir einen konkreten Ort und eine Person, bei denen wir uns wohl fühlen dürfen.

Nach dem Vortrag bestand die Möglichkeit des Austauschs. Anschließend brachten Manuela & Peter Miller die Teilnehmer auf den neuesten Stand in Sachen Familienfestival Zuhause.

Mit dem Abendsegen war die Online-Veranstaltung zu Ende.

Alles zum Familienfestival Zuhause finden Sie unter https://familienbewegung.de/familienfestival-2021.html

Weitere Abende zur Impulsreihe:

29. März 2021, 20-21:30 Uhr: „Das WIR trägt – wo wir Wandlung erleben“ Verena & Stefan Groß

29. April 2021, 20-21:30 Uhr: „Das WIR trägt – wo wir uns gesandt erleben“ Steffi & Ansgar Hoffmann

29. Mai 2021 Familienfestival Zuhause

Anmeldung unter familie.miller@gmx.de

 

Der Liebe neue Chancen geben

Marriage Week - Die Woche der Ehepaare

Die „Woche der Ehepaare“ ist eine Chance, die Bedeutung der Ehe wieder neu ins Bewusstsein zu rufen. Deshalb laden wir – die Familien der Schönstattbewegung der Diözese Speyer – Sie herzlich ein, durch tägliche Impulse, die Zweisamkeit wieder neu oder vertieft zu erfahren, egal, in welcher Ehephase Sie sich gerade befinden.

Wie und wann kommen diese Impulse zu Ihnen?

Sie teilen an Frau Rosmarie Kröper (Koordinatorin) Ihr Interesse mit, indem Sie eine WhatsApp-Nachricht an die Nummer 015736669316 schicken. Wenn Sie die Impulse per Email erhalten wollen, senden Sie eine Nachricht an kroeper_r@web.de. Dann erhalten Sie in der Woche vom 07.02.-14.02. 2021 täglich via WhatsApp/eMail einen Impuls für persönliche Gedanken, Gespräche oder gemeinsame Aktivitäten. Bei Fragen können Sie sich an vorgenannte Rufnummer wenden. Wir freuen uns darauf, unsere Ideen mit Ihnen zu teilen!

Gemeinschaftstag online der Münsteraner Familienbewegung

Was uns in turbulenten Zeiten trägt!

Es ist schon Tradition geworden, dass sich die verantwortlichen Ehepaare der Schönstatt Familienbewegung im Bistum Münster am Anfang eines neuen Jahres zum Gemeinschaftstag treffen. Wegen der strengen Corona-Auflagen fand dieses Treffen am 9. und 10 Januar 2021 als Zoom-Meeting statt. Elf Ehepaare, Pater Werner M. Kuller und Schwester M. Gertraud Evanzin nutzten diese Gelegenheit, sich zu sehen und zu hören.

„Voneinander hören“

So war der Samstagabend überschrieben. Die Familien erzählten von ihren Erlebnissen und Erfahrungen in einem krisengeschütteltem, turbulenten Jahr 2020. Viele haben ein sehr „häusliches“ Jahr hinter sich: Wegen der Kontaktbeschränkungen wurde das eigene Haus und die Familie zum Zentrum des alltäglichen Lebens. Viele schätzten es, mehr Zeit für sich, den Ehepartner und die Kinder zu haben und genießen auch dieses Herunterfahren und Zur-Ruhe-Kommen. „Es geht uns viel zu gut!“ brachte ein Paar seine Empfindungen dankbar und staunend auf den Punkt. Dankbar sein, dass wir einander haben, dankbar für unser Haus im Grünen und die Kontakte im Bekanntenkreis. Schmerzlich vermisst wurden aber doch die direkten Begegnungen, besonders auch bei den Familienfeiern. Manche Freundschaften erwiesen sich in dieser Zeit als nicht tragfähig und der Blick auf die Kirchengemeinde vor Ort macht vielen Sorge. Die Rückmeldungen zeigten ein vielfältiges Bild, aber immer getragen von Zuversicht und dem Willen, die Zukunft mitzutragen.

Was uns trägt!

Am Sonntagmittag wurde das Online-Treffen durch P. Werner Kuller mit einem Impulsreferat zum Thema „In diesen turbulenten Zeiten: Was uns trägt!“ fortgesetzt.

Zunächst machte P. Kuller auf unseren Gründer, P. Josef Kentenich, aufmerksam, der selbst in schwierigen Situationen, z. B. im KZ in Dachau oder nach der Rückkehr aus dem Exil in Rom, eine innere Sicherheit hatte. Sein Bekenntnis damals und für uns heute: Uns trägt das Bündnis mit der Gottesmutter auch in schwierigen Zeiten! Die Verwiesenheit auf unser Zuhause und die beginnenden theologischen Reflektionen zur Hauskirche machen uns deutlich: Die Neuentdeckung der christlichen Häuser ist dran! Im Hausheiligtum ist Gott erfahrbar!

Die Infragestellung der Integrität P. Kentenichs bringe uns Schönstätter unter Druck und manche auch selbst ins Trudeln. Nun seien wir also gezwungen, „von innen her eine Antwort zu geben“. Eine apostolische Bewegung wie Schönstatt brauche die Öffentlichkeit. Doch nicht reine Informationen würden überzeugen, sondern unser eigenes gelebtes Beispiel. Was bieten wir unseren Mitmenschen an?

Hauskirche, Qualität von Beziehungen und gelebtes Zeugnis

Abschließend verwies P. Kuller auf drei Anforderungen für unser zukünftiges Tun: 1) Wir müssen die Hauskirche stark machen; unser Haus ist ein geistlicher Ort! 2) Wir sollten den Blick auf die Qualität von Beziehungen legen: Seelische Beheimatung, nicht bloße Kontakte erreichen das Herz der Menschen. 3) Unser Zeugnis ist gefragt: Haben wir einen Willen zur Öffentlichkeit?

„Wo wäre ich eigentlich ohne P. Kentenich?“

In einer Kaffeepause hatten die Ehepaare anschließend Zeit zum Gespräch miteinander. Danach traf man sich wieder online, um die eigenen Erfahrungen und Gedanken auszutauschen. Das Thema Hauskirche und die Frage, wie unser Hausheiligtum uns stärkt, um beheimatet zu sein und anderen Heimat zu geben, traf bei fast allen Teilnehmern auf Widerhall. Die Coronapandemie und der Aufruf „Bleibt zuhause!“ hat uns von außen auf unsere eigenen Quellen gestoßen, die ja nicht nur uns tragen sollen, sondern auch vermittelt werden wollen. Wie kann uns das gelingen? Dies wird von vielen als Auftrag empfunden.

Die Anfragen zu P. Kentenichs Integrität erstaunte zwar einige Münsteraner, können das Vertrauen in die Person des Gründers aber nicht anzweifeln: „Wo wäre ich eigentlich, wenn ich seine Pädagogik nicht gehabt hätte?“, brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt. Zusammenfassend machte P. Kuller den Münsteraner Familien Mut: Ein spannendes Jahr liegt vor uns, investieren wir in Beziehungen!

Familie Imwalle als Leitungsfamilie bestätigt

Zum Abschluss ergriff P. Kuller noch einmal das Wort, um den Familien das Ergebnis der „Wahl“ zur Leiterfamilie mitzuteilen: In allen Rückmeldungen hätten die Familien Marigrete und Ansgar Imwalle ihr Vertrauen ausgesprochen, sodass die alte Leitungsfamilie auch die neue sei. Familie Imwalle nahm die Wahl dankbar an. Die Ernennungsurkunde werde durch den Diözesanpräses, Pfr. Hagemann, erfolgen. Die Ratsfamilien bat er, weiterhin im Team mitzuarbeiten.

Advents- & Weihnachtsweg für Kinder mit ihren Familien

Leben rund ums Heiligtum in einer außergewöhnlichen Zeit

In den vergangenen Jahren konnten sich viele Familien vor lauter Terminen in der Advents- und Weihnachtszeit kaum retten. Das Gefühl von Stress war deutlich öfter wahrzunehmen als Ruhe und Besinnlichkeit. Und in diesem Jahr? Das genaue Gegenteil. Keine Termine, kein Stress, nichts. Genügend Zeit um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen, um der Bedeutung des Advents und dem Wunder der Heiligen Nacht auf die Spur zu kommen. Dies war beim corona-tauglichen Stationenweg für Klein & Groß auf dem Schönstatt-Zentrum Marienberg möglich und wurde von vielen Familien wahrgenommen.

Vom ersten Advent bis zum Dreikönigstag kamen fast täglich Kinder mit ihren Eltern, Großeltern oder Paten zum Schönstatt-Zentrum um die sieben Stationen rund um den Advent und Weihnachten zu finden und verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Neben Rätsel lösen, Sterne zählen oder Weihnachtsschmuck basteln wurden die Besucher eingeladen sich auch tiefer mit dem Wesentlichen von Advent und Weihnachten auseinanderzusetzen. Hierfür gab es nachdenkliche Geschichten für Groß & Klein, eine Station im Heiligtum, bei der Sterne mit Herzensanliegen beschriftet werden durften und Kerzen für Menschen, die einem an Herzen liegen, wurden entzündet. Der Weg führte am Ende zur Krippe – zum Bestaunen der aufgebauten Figuren und Krippenlandschaft, aber vor allem auch zu der Frage: Welche Krippenfigur wäre ICH gerne?

Ohne großen Werbeaufwand, hauptsächlich über Mundpropaganda, wurde dieses Angebot zu einem wirklichen Erfolg. Wir freuen uns über mehr als 200 gestaltete Baumscheiben, die teilweise auch die Christbäume auf dem Schönstatt-Zentrum zieren, und 397 beschriftete Sterne mit Herzensanliegen und Weihnachtswünschen, die dem Christuskind und der Gottesmutter anvertraut wurden!

Online-Auftakttreffen 2.0 fürs Familienfestival

„Welchen Sinn hat das Familienfestival? Liegt eine Chance darin, das Festival in Corona-Zeiten zu veranstalten, oder nicht?“ Mit diesen Fragestellungen beschäftigten sich über 20 Ehepaare, Schwestern und Patres am Sonntagabend, den 15. November, beim virtuellen Auftakttreffen 2.0. „Wie können wir uns eine andere Art Festival vorstellen? Was wünschen wir uns als Haupterlebnis?“ In diesen besonderen Zeiten sehnen sich Familien nach realer Begegnung, nach Austausch und Stärkung. Wer ein Event mit dem Motto „Das WIR trägt!“ überschreibt, der kann nicht sagen: „Das verschieben wir. Das kann man nicht ausfallen lassen.“ Jetzt brauchen die Familien ein Gemeinschaftserlebnis! „Gerade jetzt möchten wir zeigen, dass wir die Familien nicht allein lassen!“ mit dem Wissen, dass es kräftemäßig auch leistbar sein muss.

Eine mögliche Variante wird in den dezentralen Veranstaltungen an unterschiedlichen Schönstatt-Zentren deutschlandweit gesehen. Dort regional wohnende Familien anzusprechen, ist eine große Chance. Eine Vernetzung und Zeitgleichheit mit Schönstatt ist wesentlich. Diese Option erschien unter Corona-Bedingungen am ehesten möglich zu sein. Allein die Technik stellt eine Herausforderung dar. Zur Überlegung kam, sich professionelle Unterstützung bei der momentan sehr gebeutelte Veranstaltungsbranche zu holen.

„Wir müssen offen sein, Neues zulassen, viel Platz für Kreativität lassen.“ War immer wieder ein Aufruf. „Machen wir eine Challenge – eine Familie fordert eine andere heraus, den größten Turm mit Sprudelkästen zu bauen. Oder ein Zentrums-Festival fordert ein anderes heraus. Oder einen Escape-Room für Jugendliche.“ Die besondere Herausforderung bei der Festival-Form online wird die Betreuung und das Angebot für Kinder sein.

„Das Erlebnis Familienfestival – auch wenn es erst einmal stattgefunden hat – hat eine solche Kraft und Dynamik“, so die Überzeugung einer Teilnehmerin, „das strahlt darüber hinaus und kann auch in eine andere Variante hineinwirken.“

Bei dem Austausch wurde aber auch deutlich, dass mit angezogener Handbremse geplant wird. So vieles bleibt unklar. Entscheidungen können nur eingeschränkt gefällt werden. Die Begeisterung bleibt gedämpft. Ein Festival nur online zu erleben, ist schwer vorstellbar.
Doch – wir bleiben dran! Denn: „Das WIR trägt!“

Ora et Labora – Woche auf Berg Nazareth

Seit knapp zwei Jahren beschäftigt sich die „Nazareth-Gruppe“ mit der notwendigen äußeren und inneren Weiterentwicklung unseres internationalen Ehe- und Familienzentrums in Schönstatt. So führte sie vom 26. - 30. Oktober kurz vor dem neuen Lockdown eine Arbeitswoche der besonderen Art auf unserem Familienberg in Schönstatt durch.

Geplant war eine breit angelegte Woche mit Gebet und Arbeit für die Familienbewegung. Aber Corona schränkte uns ein. So kamen einige mit ihren Kindern und aus der jungen Ehepaar-Generation unserer Familienbewegung. Die Stimmung war toll!

Auf dem Programm stand die letzte Fertigstellung der Wächterwohnung im 4. Stock, samt Einbau einer neuen Küche. Unsere Hausleitung Anna Schwaderlapp wohnt außerhalb des Hauses, doch es gibt die nächste Zeit keine zusätzliche Wächterfamilie in unserem Haus. Daher wird jetzt die Generaloberenfamilie des Institutes Familie Köstner in diese Wohnung ziehen. So ist die meisten Monate im Jahr jemand kontinuierlich im Haus.

Auch im Erdgeschoss gibt es Veränderungen: unter anderem aus Brandschutzgründen wurden der Bücherverkauf, andere Angebote und ebenso der verkleinerte Basar aus U1 hinter die Rezeption im Vorraum des Familienbüros untergebracht. Sobald eine Spende dafür da ist, wird die schwarze Tür dorthin durch eine feuerfeste komplette Glastür ersetzt, so dass der Blick auf unser Angebot noch freier ist. Bis dahin lockt aber auch schon eine neue helle Beleuchtung und der sichtbare Kartenständer ein, sich umzuschauen.

Übergangsmäßig wurden dann auch zwei Wände in U1 neu gestaltet. Das darf sich aber noch weiter entwickeln und Ideen sind willkommen!

Der ganze Bürobereich ist jetzt neu gestrichen. Das frühere Tagungsleitungszimmer wurde zum  Backoffice der Hausleitung, der frühere Materialraum zum Tagungsleitungszimmer und im Familienbüro sind die alten unverschließbaren Schränke durch neue, größere und abschließbare Schränke ersetzt. (Datenschutz und Stauraum)

Auch außerhalb machten die Familien das Haus winterfest.

Einen Riesenspaß hatten bei allem die Kinder und Jugendlichen, die die einzelnen Projekte mit erstaunlicher Kondition mit vorantrieben.

Gebetszeiten, Anbetung und tägliche Heilige Messe am Abend mit Pater Joselo gaben dem Ganzen sein „Nazareth-Gepräge“: Jesus war mitten dabei. Und ebenso die Gottesmutter als „Chefin“ des ganzen Unternehmens.

Diese Woche war ein voller Erfolg und wir planen außer weiteren kleineren Arbeitseinsätzen auch im nächsten Jahr die
nächste Ora et Labora-Woche: 2.-6. November 2021

Die nächsten Schritte im Haus:

  • Renovierung der Selbstversorgerwohnung im 4. Stock, damit Familien auch für längere Zeit kostengünstig auf Berg Nazareth wohnen können und uns ein zusätzliches Appartment zur Verfügung steht. Das bedeutet dann auch die Renovierung des 3. Bades im Haus.
  • Kostengünstige Neugestaltung des Zimmers 207 als „Familienzimmer“, in dem sich einzelne Familien mit kleinen und großen Kindern tagsüber gemütlich aufhalten können und dort zusätzliche Spielmöglichkeiten vorfinden. Möbel dafür wurden uns bereits geschenkt.

Damit die Haus- und Appartmentrenovierung in unserem gemeinsamen Haus der Familie voran geht, freuen wir uns sehr über jede finanzielle Mithilfe:

Stiftung Familie wagen DE83 4006 0265 0003 4614 03 Zweck: Renovierung

Maria & Ulrich Wolff

Jahreskonferenz der Familienbewegung vom 16.-18. Oktober 2020

Das WIR trägt!

Was war es eine Freude, zwar mit Abstand, aber doch real Familienbewegung zu erleben!

Wohl kaum ist die Sehnsucht nach Begegnung so groß wie in diesem Jahr. Als eine gute Entscheidung erwies sich die Wahl des Tagungsraumes: Im Filmsaal des Pater-Kentenich-Hauses war ausreichend Platz und die sehr gute Technik unterstütze den Konferenzablauf optimal.  

Der Einstieg: Die Ehepaare erzählten Blitzlichtern von den Veranstaltungen und Projekten, die unter Coronabedingungen möglich waren. Eine große Vielfalt und Kreativität wurde deutlich. Die Familienbewegung wurde vor allem fitter in Sachen Online-Veranstaltungen: Familiengebet, Gruppenstunden, Ehevorbereitungsseminar, Mitgliedertagung ...

Was diese Zeit aber besonders prägte, waren die zahlreichen, vertieften Erfahrungen mit dem Hausheiligtum. „Home“ – Hauskirche und Hausheiligtum neu sehen und leben – zu diesem Thema hielten Gertrud & Norbert Jehle (Frau Jehle präsent, Herr Jehle krankheitshalber online zugeschalten) einen bewegenden Vortrag. Das Zitat von Pater Kentenich: „Im Schatten des Heiligtums werden sich die Geschicke der Kirche wesentlich mit entscheiden“ können wir auch und vielleicht ganz besonders auf unsere Hauskirche anwenden. Unser Glaube steht auf zwei Beinen: der Hauskirche und der Ortskirche. Die Spannung, die dabei aufkommt, kann fruchtbar sein.

Corona erleben wir wie einen Turbo, eine Chance, neue Formen zu finden, um Christsein heute zu leben, Christsein von innen heraus. Wenn wir im Glaubensbekenntnis beten: „Wir glauben an die einige, heilige, katholische und apostolische Kirche“, so können wir diese vier Eigenschaften der Kirche auch auf unsere Hauskirche anwenden: Einigkeit konkret im Familienalltag leben; die Würde des Ehesakramentes sehen, durch das das Leben in der Familie geheiligt wird und Gott gegenwärtig ist; die Familie als erstes Apostolatsfeld verstehen. So leben und prägen wir als Familie die neue Kirche.

Die Ausführungen zur Hauskirche wurden ergänzt durch einen Impuls von Sr. M. Louise über das Heiligtum der Familien, das im nächsten Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. Dieses gemeinsame Heiligtum aller drei Schönstatt-Familiengemeinschaften ist, wie Pater Kentenich sagte, „ein Symbol für das Hausheiligtum“. Manches gilt es hier neu zu entdecken.

In Verbindung mit dem Sonntagsgottesdienst, der geistig im Heiligtum der Familien stattfand, rief P. Stefan Strecker das Familienfestival 2021 aus. Mit den Plakaten, dem bereits entstandenen Trailer und dem Mottolied konnte Festival-Luft im Filmsaal des Pater-Kentenich-Hauses geschnuppert werden.

Bei der Suche nach dem Schwerpunkt für die kommende Jahresarbeit stellte sich schnell heraus, dass das Wort und der Inhalt des Festival-Mottos „Das WIR trägt“ eine solche Fülle und Aktualität hat, dass es auch zur Jahresparole wurde.  „Das WIR trägt“ ist gerade in der Coronazeit für jedes Ehepaar und jede Familie eine Erfahrung, gelichzeitig ein dauernder Lernprozess und eine Botschaft.

Einen kleinen Hauch von Familienfestival war spürbar, indem wir das Mittagessen als Picknick im Foyer des Pater-Kentenich-Hauses genossen.

Dankbar für die Möglichkeit der realen Begegnung und die Inspirationen, reisten die Teilnehmer der Jahreskonferenz mit neuem Mut und Schwung wieder ab.

Herzzeit

Start-up in die Ehe

(MF/MB-R/MD) Herz-Zeit – das klingt romantisch. Wohltuend. Das klingt so, als müssten sich Paare dies dringend hin und wieder gönnen. Und wo geht das besser als in Schönstatt?

Am 3./4. Oktober fand wieder die Herz-Zeit statt. Sieben junge Paare hatten sich diesmal angemeldet, sodass das Wochenende aus Platzgründen zum ersten Mal im Haus der Familie stattfand. Drei Ehepaare waren neu dazugekommen. Es war bereits die dritte Herz-Zeit – die „Start-up in die Ehe“-Veranstaltung für junge Ehepaare, von Claudia und Heinrich Brehm ins Leben gerufen und jetzt von Familie Vanessa und Matthias Franke mit Unterstützung von Sr. Gertraud Evanzin fortgeführt. Durch das ganze Treffen zog sich das Bild vom Meer, das uns in dem liebevoll gestalteten Bodenbild die zwei Tage begleitete. Der einleitende Impuls von Sr. Gertraud, „Grundzug meines Herzens – hin zu dir”, stimmte die Teilnehmer auf das Thema ein: „Wir zwei in einem Boot auf dem Meer unserer Liebe/des Lebens. Bleiben wir nicht auf der Oberfläche, schauen wir in die Tiefe (Herzensgrund). Finden wir die Perlen, heben wir unser gesunkenes Traumschiff. Oben gibt es immer wieder Krach, sind viele Kriegsschiffe unterwegs. Damit können wir lernen umzugehen. Wichtig ist aber die Tiefenströmung: Wohin zog es mich/uns damals bei der Hochzeit?“ Mit Pater Kentenich ließen sich die Gedanken Albert Schweitzers vertiefen:  “Behalten wir uns den Idealismus der ersten Liebe!”, so eine Kernaussage des Impulses von Sr. Gertraud.

Nach einer intensiv genutzten Zeit zu zweit und dem Mittagessen ging es dann am Nachmittag um den konstruktiven Umgang mit Konflikten: „Wenn die Wellen mal hochgehen“. Vanessa und Matthias Franke zeigten in einem lebhaften Rollenspiel, wie schnell sich gefährliche Wellen aufbauen, aber auch, dass sie sich mit den geeigneten Wellenbrechern entschärfen lassen. In ihrem anschließenden Impuls ging es um kooperative Konfliktbewältigung, um verschiedene von uns erworbene Verhaltensweisen in Konflikten und die entscheidenden Grundhaltungen, die es uns ermöglichen, immer wieder gestärkt aus Konflikten hervorzugehen. Die anschließende Zeit zu zweit nutzen die Paare ganz für sich, um sich über ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit Konflikten, für sie passenden Wellenbrechern und auch darüber auszusprechen, was ihnen das Gespräch miteinander leichter macht.

Nach dem Abendessen fanden sich die Paare in romantischer Atmosphäre in der Hauskapelle ein, um die Nähe als Paar zu spüren und einfach „nur“ den „Strom der Liebe zwischen sich fließen zu lassen“. Mit einem Abendgebet endete der offizielle Teil des ersten Tages.

Der Sonntag begann früh mit einem Gottesdienst, in dem Zelebrant Pater Kumar die Schriftworte der Tageslesung im Blick auf das Thema des Vortages auslegte und mit einem geschilderten Beispiel, das die Wertschätzung der Partner und eines friedenstiftenden Umgangs miteinander zeigte, bereits auf das Thema des Tages einstimmte. In dem an den Gottesdienst anschließenden Impuls „Neu ankern in Deinem Herzen – Versöhnung leben“ ging Sr. Gertraud darauf ein, was Versöhnung möglich macht, wie Versöhnung das „Wir“ stärkt: „Siegen wollen und das Siegen hilft in der Ehe nichts!“ Was haben wir davon? – Wir haben höchstens den geliebten Partner/die geliebte Partnerin verloren!“ „Sich entschuldigen können – das ist Größe“. Nichts zu verharmlosen, sondern auch Wünsche zu äußern und dem Partner/der Partnerin zu helfen, sich zu entschuldigen, „Meister des ersten Schrittes zu werden!“, darin steckt eine sakramentale Dimension. Priesterlicher Ehemann, priesterliche Ehefrau werden. „Als Ehepartner füreinander der vergebende Christus sein.“ Nach einer Zeit zu zweit, in der die Ehepartner für sich u.a. eigene Rituale und Zeichen zur Versöhnung finden konnten, kamen alle zu einer gemeinsamen Ernterunde im Plenum zusammen, in der es einen regen Austausch guter Erfahrungen gab.

Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg positiv. Der Grundtenor war: „Dieses Wochenende hat uns als Paar sehr gutgetan. Es war schön, sich wieder zu treffen. Wir konnten neue Freundschaften knüpfen. Gut, sich mit diesem Thema zu befassen, bevor es größere Konflikte gibt. Nach unserem Ehevorbereitungskurs ist dies ein gutes Fortsetzungsprogramm als "Start-up in die Ehe". Wir nehmen gute Anregungen für den Alltag mit.“

Nach dem Mittagessen und der Bitte an die Paare, zu überlegen, welches Thema sie sich für die nächste Herz-Zeit wünschen, endete diese  dritte Herz-Zeit. Schön, dass diese Veranstaltung durch die Disziplin der Teilnehmer und unter Beachtung der Corona-Regeln möglich war. Bereits jetzt sind auch weitere interessierte Paare zu der vierten Herz-Zeit herzlich eingeladen (Termin wird noch bekanntgegeben).

 

Familientag in Oberkirch

GeTragen - ErTragen - MitTragen

GeTragen - ErTragen - MitTragen -
unter diesem Motto fand der Familien - Diözesantag der Familienbewegung Freiburg am 03. Oktober in Oberkirch statt.

Endlich wieder ein reales Treffen! Beim Familien-Diözesantag der Familienbewegung Freiburg war neben Lebenszeugnissen, Impulsen, Gesprächsrunden, Kinderbetreuung und einem gelungenen Abschlussgottesdienst vor allem das reale Wiedersehen die Hauptmotivation für 12 Familien, sich für einen Tag auf den Weg nach Oberkirch zu machen.

Viele Veranstaltungen und Tagungen sind im letzten halben Jahr coronabedingt ausgefallen oder konnten „nur“ digital stattfinden. Zum Glück galt dies für den Familien-Diözesantag der Familienbewegung Freiburg nicht, sodass sich am 03. Oktober junge und junggebliebene Familien/ Ehepaare im Schönstattzentrum Marienfried in Oberkirch trafen – alles natürlich unter Einhaltung der Abstandsregelungen und des Hygienekonzepts. Auch wenn das am Anfang vielleicht etwas ungewohnt bei einem Treffen war, fiel die Einhaltung nicht schwer, da alle das so mögliche reale Wiedersehen mehr als genossen haben.

Und so startete der Tag in der großzügigen Hauskapelle, in der für alle Teilnehmerfamilien eine eigene Picknickdecke mit einer Tasche als „Corona-Care-Paket“ vorbereitet war. In diesem fanden sich Stifte, Masken, Äpfel, Süßigkeiten u.v.m., sprich alles Dinge, die man im Laufe des Tages auch noch gebrauchen konnte.

Nach einer Begrüßungsrunde und dem Entlassen der Kinder in die Kinderbetreuung startete der Tag inhaltlich mit einem filmischen Impuls sowie 3 Lebenszeugnissen zu den Erfahrungen in der Coronazeit. Hier wurde dann auch das erste Mal das Motto „GeTragen - ErTragen - MitTragen“ im Kontext der aktuellen Geschehnisse thematisiert. Am Ende wurden Gedanken in den Bereichen „Gelebte Hauskirche“, „Wachstum & Herausforderung“ und „entschleunigtes Leben“ gesammelt. Genau diese Bereiche ergänzt um das Thema „Fragen zur aktuellen Situation um P. Kentenich“ waren auch die Aufhänger für Gesprächskreise nach dem Mittagessen. In diesen wurde sich rege über die eigenen Erfahrungen während der Coronazeit ausgetauscht und allein das darüber-ins-Gespräch-Kommen führte zu einer intensiven, aber nie schweren Atmosphäre. Die Dankbarkeit für das reale Wiedersehen und den Austausch führten zu einer ganz positiven und gelassenen Stimmung.

Und mit dem Abschlussgottesdienst, der musikalisch und inhaltlich ganz auf Familien zugeschnitten war, fand der Tag am Nachmittag einen sehr runden Abschluss mit dem Höhepunkt der individuellen Familiensegnung im Kapellchen.

„GeTrage - ErTragen - MitTragen“ - kein ganz einfaches Thema in einer herausfordernden Zeit. Aber dennoch zeigt dieser Tag, dass sich aller Aufwand für die notwendigen Hygienemaßnahmen lohnt, um reale Treffen mit persönlicher Begegnung und Austausch zu ermöglichen.

 

Zeit für zwei

Im Alltag haben Ehepaare Zeit für vieles: Zeit für den Beruf, Zeit für die Kinder, um mit ihnen Hausaufgaben zu machen, vielleicht Zeit für ein Hobby oder ein Ehrenamt. Aber: Haben sie Zeit für sich selbst als Paar?

Im Haus der Familie hatten Ehepaare nun die Möglichkeit, Zeit zu zweit zu verbringen – einen romantischen Abend mit einem kleinen Impuls und vor allen Dingen Zeit für ein gutes Ehegespräch. Das Ehepaar Vanessa und Matthias Franke sowie Sr. Gertraud Evanzin gaben Anregungen, um das Ehegespräch im Alltag zu motivieren.

Mit den Worten von Pater Kentenich begann der Abend: „Die erste Liebe ist entstanden, ohne dass wir etwas dazu getan haben. Es ist ein Geheimnis, wie auf einmal die Liebe wach wird. … Es ist ein Geheimnis, wie die Liebe entsteht. Darüber hinaus heißt es aber: Wenn die Liebe wach geworden ist, muss man sie pflegen. Wenn sie auch von selber entsteht, sie wächst aber nicht von selber. Auch das seelische Ineinander müssen wir pflegen. Die vereinigende Kraft müssen wir pflegen.“

Sr. Gertraud ergänzte: „Manchmal sehen wir nur einen schwarzen Punkt und vergessen dabei das weiße Blatt in unserer Liebesgeschichte.“

Danach gab es Musik und Zeit für ein Paargespräch.

Die Paare freuten sich sehr über die Zeit für zwei und sagten im Anschluss, dass sie sich mit den Beispielen aus dem Alltag identifizieren konnten.

Mit einem kleinen Gebet der Dankbarkeit ging der Abend zu Ende. Alle Paare freuen sich auf die nächsten geplanten Angebote der Familienbewegung Trier. „Wir kommen wieder!“, lautete der Grundton.

Erster Familiensonntag mit Ehe-Zeit auf der Liebfrauenhöhe

Wäre es nicht schön, wenn es einen Familiensonntag geben würde,
welcher zum Treffpunkt für junge Ehepaare und Familien der Region wird? Eine simple Idee, die
nach zweimaligem Corona-Aufschub endlich umgesetzt werden konnte.


Die Familiengottesdienste auf der Liebfrauenhöhe sind längst bekannt und beliebt. Weshalb also
nicht dieses Angebot nutzen und zu einem Familiensonntag ausweiten?
Am 20. September war es soweit. Zahlreiche Familien fanden sich bei strahlendem Sonnenschein
vor dem Heiligtum zur Familienmesse ein. Die Kinderkatechese von Familie Kiess war so
anschaulich und lebendig, dass sogar die Erwachsenen ganz dabei waren. Das Gleichnis vom
Gutsbesitzer lernten die Kinder anhand eines Schoko-Goldtalers kennen. Gott gibt uns, was wir
brauchen. Er liebt uns und sagt zu uns „du bist mein Goldschatz“.


Staunen vor der Größe des anderen


Nachdem alle gestärkt vom Mittagessen kamen, ging es für die 14 Ehepaare in der Aula weiter.
Ehepaar Klausmann hielt den Input zum Thema „Du und ich – wir gehören zusammen“. Mit
lebensnahen Beispielen und viel Humor wurde den anwesenden Ehepaaren eine Art Einkaufswagen
präsentiert: für jeden war was dabei. Die vielen Gedanken und Anregungen für den Alltag sollen
helfen, sich immer wieder bewusst zu machen: wir sind füreinander geschaffen, verschieden, aber
ergänzen uns perfekt. So dass wir immer wieder neu vor der Größe des anderen Staunen können.
Anschließend zum Input fand das Ehegespräch statt, bei welchem sich die Paare zum Gehörten bei
einem Spaziergang oder gemütlich in der Sonne liegend unterhalten konnten. Für die Kinder wurde
parallel zur gesamten Ehe-Zeit eine Kinderbetreuung angeboten.


Kaffee und Kuchen rundeten den Sonntag ab. Es wurde gelacht, ausgetauscht, neue Kontakte
geknüpft und auf Wiedersehen gesagt, bis spätestens zum nächsten Familiensonntag im März 2021.

„Denn immer, immer wieder geht die Sonne auf…“

Seelischer Aktivurlaub an der Adria

„Trotz aller widriger Umstände sind wir jetzt hier – das freut mich unglaublich“ – dies fasst zusammen, wie es vielen der Teilnehmer des seelischen Aktivurlaubs aus dem Herzen sprach.

Bedingt durch Corona war die Unsicherheit bis zuletzt sehr groß, ob die Ferienwoche für Familien und Ehepaare überhaupt stattfinden kann. Im Vorfeld hatten andere Veranstalter die Tagung weit vorher bereits abgesagt, doch die Sehnsucht der Angemeldeten beflügelte, dran zu bleiben und somit für sechs Familien diese Erlebniswoche möglich zu machen.

Am 19. August – zum Start – gabs  für viele eine erfreuliches Wiedersehen im Sport- und Familiendorf „Bella Italia“ in Lignano-Sabbiadoro.

Das Herausragende diesen Jahres war die Begeisterung für Sonnenaufgänge. Die am ersten Morgen beim Frühstück gezeigten Fotos motivierten andere, sich dieses Naturschauspiel an den Folgetagen nicht entgehen zu lassen. Kein Wunder, dass der alte Schlager von Udo Jürgens auflebte:

„Denn immer, immer wieder geht die Sonne auf
Und wieder bringt ein Tag für uns ein Licht
Ja, immer, immer wieder geht die Sonne auf
Denn Dunkelheit für immer gibt es nicht.“

Das Morgenlob auf der Dachterrasse des 6-geschossigen Hauses mit Blick auf das Meer und das Abendlob vor der Kapelle mit ausgiebigen Danksagungen für die schönen Erlebnisse bildeten den Rahmen des Tages.

Thematisch kreisten die Impulse des Vormittags um das Jahresmotto der deutschen Familienbewegung „Klima wandeln - mit Dir“. Am ersten Tag verfassten die Teilnehmer anonyme Fragen an den Referenten, Pater Elmar Busse. Dieser zog die Verbindungslinien vom Ehe- und Familienalltag hin zur großen Vision, wie mit Hilfe der Gottesmutter im jeweiligen Umfeld ein Mikroklima aufgebaut werden kann, das von Wertschätzung, Achtsamkeit und Solidarität geprägt ist. Nach dem Vortrag zog sich jedes Paar zu einer Zeit-zu-Zweit zurück und sprach über die persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Vor dem Mittagessen bot sich die Gelegenheit in der kleinen Kapelle auf dem Gelände die hl. Messe zu feiern. Am Nachmittag lockten der nahe gelegene Strand und das Meer. Entlang des 2km eigenen Strandes der Einrichtung standen die Sonnenschirme und Liegen sowieso mit genügendem Abstand.

Die Kinder von früher sind mitgewachsen über die Jahre und sind als junge Erwachsene mit Begeisterung für die Aktivitäten während der Woche zu haben. So manches wurden über die Jahre fester Bestandteil der Tagung – so auch die traditionelle Wasserbombenschlacht… als erfrischender Spaß. Angesichts der Außentemperaturen von zeitweise über 30°C wusste jeder auch die Klimaanlagen in den Schlafzimmern und Seminarräumen zu schätzen.

Vor dem Abendessen trafen sich die Erwachsenen zu einer Austauschrunde über das Impulsthema am Strand. Die Offenheit und Ehrlichkeit hinterließ einen tiefen Eindruck bei allen Teilnehmern und schaffte Verbundenheit untereinander.

Bei Rotwein, Gitarrenmusik und stimmungsvollen Liedern aus verschiedensten Stilrichtungen klangen die Abende aus. Insbesondere der bunte Abend war ein Highlight. Mit viel Wortwitz und Kreativität führten die Jugendlichen durch ein kurzweiliges Programm bis spät in die Nacht.

„Nachdem wir heuer weniger Leute sind, ist man bei den Spielen und Aktivitäten richtig gefordert – was am Ende wieder viel Spaß gemacht hat“ so eine der Teilnehmerinnen.
Während der Abschlussmesse am letzten Tag erneuerten die Ehepaare ihr Eheversprechen vom Hochzeitstag.

Dieses war der 10. seelische Aktivurlaub für Familien.
Weiterführende Informationen unter: wittmanns@gmx.de

Der Familienurlaub mit dem „Plus“ – echt stark!

Trotz Masken und Desinfektionsmittel ist ganz viel möglich!

Eine Woche Familienurlaub in Schönstatt auf´m Berg – geht das in Corona-Zeiten? Wir haben es gewagt und erlebt, dass trotz Masken und Desinfektionsmittel ganz viel möglich war.

 „Diese Woche hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen“, meinte eine Teilnehmerin bei der Abschlussrunde des FamilienurlaubPLUS, der vom 15. bis 21. August 2020 in Memhölz stattgefunden hat. „Es war ein Auftanken und Erholen für Körper, Geist und Seele. Was kann Urlaub mehr sein?“

Unter dem Motto „Familie - echt stark … mit Dir gelingt´s!“ haben sich sieben Familien und das Begleitteam - bestehend aus den Ehepaaren Branz und Kirschner und Schwester Gertraud - im schönen Allgäu getroffen, um miteinander eine wohltuende Woche voller Überraschungen zu erleben – trotz Corona.

An den Vormittagen standen Impulse zu Ehe, Familie und Kindererziehung für die Eltern und Zeit für das Ehegespräch auf dem Programm. Die Nachmittage waren frei für Unternehmungen als Familie. Abends bestand die Möglichkeit, sich in Kleingruppen auszutauschen und voneinander zu profitieren, Fragen an das Team zu stellen und das Gehörte zu vertiefen und anzureichern.

Kompetente, engagierte Jugendliche sorgten vormittags und abends für ein buntes Kinderprogramm, damit die Eltern ihr „Plus“ auch wirklich genießen konnten. Sie luden die Kinder auf „Weltreise“ ein: Jeder Tag stand unter dem Zeichen eines anderen Kontinents und dementsprechend wurde auch gespielt, gebastelt und sogar gegessen.

Auch Spaß und Spirituelles kamen nicht zu kurz: gemeinsame Morgen- und Abendgebete, Heilige Messe, Ehebund-Erneuerung und Liebesbündnisfeier hatten genauso ihren Platz wie ein Ausflug zum nahgelegenen Duracher Wasserweg, Lagerfeuer und Stockbrot und ein bunter Abend mit viel Unterhaltung, Quiz und Gelächter.

„Wir fahren gestärkt nach Hause und werden sicher noch lange von den guten Anregungen dieser Woche zehren, die wir in den lebensnahen Impulsen der Referenten für die Gestaltung unserer Ehe bekommen haben - und auch für den Umgang mit unseren Kindern und für die Verbindung von Glauben und Alltag“, resümierte eine Familie beim Abschied. „Die Tage hier haben uns total gutgetan. Wir fühlen uns wie frisch verliebt!“, sagte ein anderes Ehepaar. Und ein kleines Mädchen fragte: „Fahren wir nächstes Jahr wieder hierher in Urlaub? Hier ist es so schön!“

Online beten? JA!

Wie es zum Online-Familiengebet kam

Es ist Ende März 2020. Die Coronakrise läuft auf Hochtouren und wir alle erleben eine ganz ganz andere Zeit. Eine Zeit vor allem OHNE. Ohne Schule, ohne Besuche bei Freunden, ohne ganz viel. Vor allem waren es viele Wochen ohne ein für uns ganz wichtiges Ritual: Der gemeinsame Gottesdienst am Sonntag. Denn der gehörte bei uns zum Familienalltag wie das Blumengießen (obwohl manche unserer Blumen gerne mehr von diesem Ritual hätten).

Okay, der erste Sonntag war kein Problem, sondern erstmal eine spannende Erfahrung. So ganz ohne Vormittagstermin und mit viel Zeit für Kochen &Co.. Doch über längere Zeit war es schon seltsam.

Kurze Zeit später wagten wir uns an ein Online-Familiengebet. (www.diewortmacherei.de/familiengebet). Mit ganz viel Vorfreude und Ideen und ebenso vielen Bedenken. Können wir das? Welcher Inhalt ist passend? Wieviel wollen wir von uns, unseren Kindern, unserem Zuhause zeigen? Wie lange wird es nötig sein? Fragen über Fragen und dennoch die Überzeugung und das gute Gefühl, dass es richtig und wichtig ist.

Denn wenn wir Gott schon nicht in der Kirche besuchen konnten, dann, so dachten wir, laden wir ihn eben zu uns nach Hause ein. Immer sonntags um 9.30 Uhr gab es also in diesen ungewohnt verrückten Zeiten von da an ein Online-Familiengebet zum Mitmachen, Mitsingen und Mitbeten. Den Kern bildete immer das Evangelium vom Tag. Mit einfach Gegenständen und Figuren aus dem Familienfundus haben wir die Bibelgeschichten nachgestellt und versucht, sie für Kinder erfahrbar zu machen. Zugegeben: Das waren nicht immer die einfachsten Geschichten. Drumherum haben wir Gedanken zur Umsetzung, Gebete, Lieder und ansprechende Videoaufnahmen „gestrickt“. Das Ziel war immer, den Familien einen schönen, mutmachenden und konkreten Gedanken in den Familienalltag mitzugeben. Immer wieder haben wir die „Zuschauer“ eingeladen, sich zu beteiligen. Durch das Einsenden von Fürbitten, Dankesworten, Bildern der Heimatpfarrei, Bildern oder Videos der persönlichen Osterfreude,... Umso persönlicher wurden die Gebete.

Mittelpunkt unseres Gebets war und ist unsere Gebetsecke mit ganz einfachen Symbolen und Gegenständen. Ein Kreuz, ein Tuch, ein Marienbild, eine Kinderbibel mit wunderschönen Bildern (die dadurch schon fast Berühmtheit erlangt hat J), Blumen,... Schon nach dem ersten Online-Gebet bekamen einige Familien Lust, selbst einen solchen „Gebetsort“ für ihr Zuhause zu gestalten. Daraus ist im Laufe der Zeit die Idee entstanden, eine Familiengebetskiste (demnächst bei uns auf der Homepage zu finden) anzubieten. Mit ganz einfach und wichtigen Symbolen, um das Gebet zuhause zu beginnen oder neu anzufachen.

Über den Bildschirm erlebten wir in den kommenden Wochen eine Verbundenheit mit ganz ganz vielen Familien, wie wir sie nie erwartet hätten. Mittlerweile ist eine große Familiengebetsgemeinschaft entstanden. Quer durch Deutschland, Österreich bis in die Schweiz sind Familien online mit dabei. (Beim Familiengebet Nr.7 am 3.Mai kann man sehen, aus welchen Teilen Deutschlands die „Zuschauer“ kommen). Gerade in diesen Zeiten tat und tut diese Verbundenheit unglaublich gut.

Langsam spüren wir in vielen Bereichen wieder Lockerungen und Änderungen. Gottseidank! In einigen Pfarreien finden schon wieder Gottesdienste unter nur noch wenigen Auflagen statt. Für uns heißt das, dass wir das Familiengebet ab August einmal im Monat anbieten werden. Das war auch der mehrheitliche Wunsch in einer Umfrage.

Damit jeder weiß, wann genau das nächste Familiengebet online geht, ist es möglich, sich auf unserer Website in einen Updateservice einzutragen. Immer kurz bevor das nächste Familiengebet online geht, gibt es eine kleine Erinnerung inkl. Link.

Definitiv wird für uns als Familie das Wort „Corona“ immer in Verbindung mit dem Familiengebet stehen. Im Laufe der Zeit ist daraus ein Familienprojekt geworden, bei dem unsere Kinder mit ganz viel Freude und Ideen dabei waren. Möglicherweise hat uns das Online-Familiengebet trotz der vielen Stunden, die wir wöchentlich dafür verwendeten, gut und heil über die Wochen und Monate gebracht. Wieder ein Grund, Danke zu sagen und weiterzumachen. In Verbundenheit mit vielen vielen Menschen und eben auch mit Gott.

 

 

 

Vorwürfe gegen den Schönstatt-Gründer Josef Kentenich

Gegen den Gründer der Schönstattbewegung, P. Josef Kentenich, wurden zunächst in einem Artikel in der Wochenzeitung „Die Tagespost“ vom 2. Juli 2020 und in der darauf folgenden Meldung auf dem Portal katholisch.de sowie in der Presse weltweit die schwerwiegenden Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs und des Machtmissbrauchs erhoben.

 

Diese Anschuldigungen wiegen schwer und fordern uns als gesamte Schönstattbewegung heraus, wichtige und brisante Fragen zu klären.

 

Aktuelle Informationen zur Causa Kentenich sind unter schoenstatt.de zu finden.

 

Online-Auftakt zum Familienfestival 2021

„Jetzt beginnt das Familienfestival 2021!“ so begrüßte Ehepaar Manuela und Peter Miller die Teilnehmer des Auftakttreffens. Über 20 Ehepaare, Schwestern und Patres wählten sich zum Online-Treffen ein, um in zwei Stunden mitzudenken, zu planen und zu überlegen, wie das zweite Familienfestival in Schönstatt am 29./ 30. Mai 2021 aussehen kann.

„Wenn ich an das Familienfestival denke, kommt mir in den Sinn …“ so die Frage zu Beginn.

Die Antworten: tolle Stimmung; gemeinsam geteilter Glaube; Familie so erleben, wie wir sie gern erleben; das große WIR; gute Impulse und gute Gespräche; viel, viel Sonne; Duft von Zukunft in Schönstatt; ein unvergessliches Picknick auf der Urheiligtumswiese; bunte Luftballons ... Ein Fest der Freude an Ehe und Familie!

Durch den Festival-Film 2018, von dem wir einen Auszug anschauten, wurde schnell Festival-Atmosphäre unter uns spürbar. Was 2018 begonnen hat, soll im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden. Das Familienfestival ist der Treffpunkt aller Ehepaare und Familien unserer Bewegung rund um das Urheiligtum und die Gelegenheit, neue und interessierte Ehepaare mitzubringen. Die Mitte des Festivals: das Liebesbündnis mit der Gottesmutter feiern, das Weg und Hoffnung ist, damit die Ehe immer mehr Liebesbündnis wird.

An drei virtuellen Stehtischen ging es dann konkret um spontane Ideensammlung zu verschiedenen Bereichen des Festivals: was Familien heute bewegt und wie wir mit dem Festival Antwort geben können; welches Motto zünden kann - wieder das Motto von 2018 „Das WIR gewinnt“ oder etwas Neues?; Ablauf und Elemente des Festivals. Gerade in der Coronazeit ist die Bedeutung der Familie in Gesellschaft und Kirche, für Bildung und Erziehung, Weitergabe und Feier des Glaubens ganz neu bewusst geworden. So bekannte Begriffe wie „Hausheiligtum“ und „Hauskirche“ haben einen neuen Klang – und werden ihn auch über die Coronazeit hinaus behalten. Diese Strömung soll – neben anderen Themen – das Festival aufgreifen und verstärken.

„Wofür schlägt Ihr Herz? Wo würden Sie sich gerne einbringen?“ mit dieser Frage beendeten wir die Session und freuen uns, auf rege Rückmeldungen (familienfestival@familienbewegung.de ), damit das Familienfestival 2021 ein Fest mit vielen strahlenden Gesichtern werden kann.

Über unsere Familienhomepage bleiben Sie in Sachen Festival auf dem Laufenden!

70 Jahre Schönstatt-Familienbund

Kuno Leibold. Der Schönstatt-Familienbund feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Er wurde 1950 mit einer Tagung, die in Anwesenheit des Schönstatt-Gründers Pater Josef Kentenich stattfand, gegründet. Aus diesem Anlass findet am Sonntag, den 7. Juni 2020, im Schönstatt-Heiligtum des Familienbundes auf dem Josef-Kentenich-Hof, Hillscheid, um 10 Uhr ein Fest-Gottesdienst statt, der durch www.schoenstatt-tv.de im Internet live übertragen wird.

Der Internationale Apostolische Schönstatt-Familienbund ist eine der Kerngemeinschaften der Schönstatt-Bewegung. Die Familien verbindet die Freude an der Berufung zu Ehe und Familie. Sie wollen ihr ganzes Leben aus der Kraft des Ehesakraments gestalten und auf diese Weise Christus nachfolgen. Die Mitglieder stehen mit beiden Beinen im Leben – jeder an seinem Platz: in ihren großen und kleinen Familien, in unterschiedlichen Berufen, in ihrem vielfältigen Engagement in Kirche und Gesellschaft.

Die Gemeinschaft wurde 1950 von einer Gruppe junger Familien gemeinsam mit Pater Josef Kentenich (1885 - 1968) als eine eigenständige Gruppierung innerhalb der bereits im Jahr 1914 von ihm gegründeten Internationalen Schönstatt-Bewegung ins Leben gerufen. Für die Gemeinschaft ist die Familie die Keimzelle jeder gesunden Ordnung in Kirche und Gesellschaft. Eine lebensfrohe Generation wächst aus Familien, die ihr Leben aus dem Glauben gestalten.

Mittlerweile zählen weltweit mehr als 1.700 Familien zum Schönstatt-Familienbund. Sie kommen aus Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay, Ecuador, Mexiko, den USA, Südafrika, Spanien, Portugal, Polen, Ungarn, Tschechien, Österreich, der Schweiz und noch anderen Nationen. Allein in Deutschland gibt es rund 250 Familien mit mehr als 800 Kindern.

Zum Festgottesdienst werden wegen der Corona-Situation nur einige wenige Ehepaare vor Ort zugegen sein. Diese begeben sich ab 9:40 Uhr zur Begrüßung und Einstimmung auf den Weg zum „Bundesheiligtum“. Der Schönstatt-Familienbund lädt herzlich ein, zusammen mit seinen Mitgliederfamilien am Dreifaltigkeitssonntag den Jubiläumsgottesdienst über den Livestream mitzufeiern.

Mehr Informationen

 

„Pfingsten – Wir feiern das Feuer unserer Liebe“

Pfingsten - Ein Fest für Ehepaare! Ein Impuls zum Paargespräch

Wegen Corona kann das „Pfingsttreffen der jungen Ehepaare in den ersten Jahren nach der Hochzeit“ nicht stattfinden. Das war der Anlass für das Vorbereitungsteam, einen Impuls zu gestalten der allen Ehepaaren - egal welchen Alters - Anregung sein soll, in Austausch über das eigene „Feuer der Liebe“ zu kommen.

Im Alltag ist es oft gar nicht so einfach, sich „Zeit für uns“ zu nehmen und noch weniger kommt man dazu, sich bewusst mit der Frage um „das Feuer“ in der eigenen Ehe zu beschäftigen.  Und genau deshalb kann das Pfingstfest eine Chance sein, eben dies zu tun.

Mal wieder ins Gespräch kommen, gemeinsam Erinnern und Erzählen, ja vielleicht auch nochmal ganz bewusst Entdecken, wo der Funke in unserer Ehe springt und wo wir uns entflammen lassen. Vielleicht kann so auch nochmal der Blick geschärft werden, wo der Heilige Geist in uns zu wirken beginnt. Genau dazu soll dieser Impuls anregen:

 

„Pfingsten – Wir feiern das Feuer unserer Liebe“

 

Auch wenn das diesjährige Pfingstfest ganz sicher nicht wie gewohnt abläuft, bietet eben genau diese Situation die Chance, den Alltag zu verlassen und sich auf Spurensuche in unserer Ehe zu begeben. Genau dafür sind die 4 Schritte dieses Impulses gedacht! Und wer möchte, kann das angeschlossene Pfingstgebet nutzen, um Gott einzubeziehen, ihn in die Mitte zu holen und ihm vielleicht ja zu Antworten auf all die Erfahrungen, Momente und Gedanken, die er in unsere Ehe hineingelegt hat.

 

In diesem Sinne ein gesegnetes und schönes Pfingstfest 2020!

Europaforum auf neuen Wegen – United Europe Online

Maria und Toni Lilek. Schönstatt-Familien, Patres, Schwestern aus verschiedenen Ländern Europas treffen sich traditionell jährlich in Vallendar-Schönstatt in Deutschland oder bei anderen Schönstattheiligtümern in einem Land Europas zum „Europaforum für Familien“. Dieses Forum hat für die Schönstatt-Familienbewegungen der einzelnen Länder den Fokus darauf, einander zu inspirieren, voneinander zu lernen, einander besser kennenzulernen, sich über Gemeinsamkeiten zu freuen und über die Unterschiede zu staunen.

Europaforum als Zoom-Meeting

So trafen sich schließlich am Samstag, den 9. Mai 2020, Vertreterinnen und Vertreter der Schönstatt-Familienbewegungen aus 13 Ländern in einem Zoom-Meeting: Italien, Spanien, Portugal, Belgien, England, Deutschland, Schweiz, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Österreich; zusammen waren es 24 Familien, 8 Schönstätter Marienschwestern und 13 Schönstatt-Patres. Das waren viel mehr als bei einem realen Treffen möglich gewesen wäre. So waren neue Länder präsent wie Belgien, Slowakei, Portugal, Italien oder Rumänien, aber auch Länder, die schon länger nicht mehr dabei waren. Sehr gefreut haben sich die Organisatoren, dass auch Pater Heinrich Walter, Leiter der Internationalen Koordinierungsstelle des Schönstatt-Werkes, mit dabei war.

Reflexion über die Zeitsituation mit ihren Chancen und apostolischen Möglichkeiten

Ingeborg und Richard Sickinger, Bewegungsleiter von Schönstatt Österreich, hielten einen beeindruckenden und sehr motivierenden Impuls zur jetzigen Zeitsituation mit ihren Chancen und apostolischen Möglichkeiten, der in vielen Ländern noch nachklingt und nachbearbeitet wird. Den Impuls zum Nachhören für Interessierte gibt es hier:

 

Vortrag Ingeborg u. Richard Sickinger

 

Austausch über aktuelle Möglichkeiten: lebendige Hauskirche als Angebot

Dann gab es einen regen Austausch über die Situation in den einzelnen Ländern, über Schwierigkeiten und Leid, aber auch über den Umgang mit der herausfordernden Situation. Es gab einen Austausch über die Möglichkeiten, die aktuell genutzt werden, um Gemeinschaft und persönliche Nähe zu ermöglichen, um der Vereinsamung entgegen zu wirken und die Hoffnung zu stärken.

Dabei wurde deutlich, dass „Hauskirche“, eine lebendige Liturgie in den Familien, in den Hausheiligtümern, in allen Ländern Thema ist. Für viele wurde etwa Ostern 2020 zu einem ganz besonderen Erlebnis. Überall in Europa sind die Schönstatt-Familien in der Corona-Lage kreativ und initiativ: Inspirationen über die neuen Medien, Heilige Messen, Bündnisfeiern, Familienakademie, Ehevorbereitungskurse, Hausgespräche, all das wurde nicht abgesagt, sondern mit viel Engagement und Einfallsreichtum modifiziert. Aber auch soziale Dienste, einkaufen für andere, bewusste, regelmäßige Telefongespräche, die der Vereinsamung älterer Menschen entgegenwirken, wurden organisiert und vieles mehr.

Der große Reichtum, die spürbare Fürsorge und Verantwortung aber auch die Kreativität und das starke Sendungsbewusstsein haben die Teilnehmer des Europaforums sprachlos gemacht und ermutigt, selbst diesen Weg weiter zu gehen und hinter all dem Schwierigen Gottes Anruf an die Familien zu erkennen.

Gestärkt auf dem Weg zum Familienkongress 2022

„Für uns als verantwortliches Team war dieses Europaforum 2020 ein großes Geschenk und das, was an Austausch möglich war und an Ergebnis herauskam, viel mehr und viel größer als wir es erhofft hatten“, hält Ehepaar Lilek fest. „Gestärkt gehen wir unseren Weg weiter, jeder in seinem Land, an seinem Platz, und wir freuen uns umso mehr auf die Möglichkeit uns dann bei unserem Familienkogress 2022 in realer Form und in einem noch viel größeren Kreis treffen zu können, um einander zu inspirieren, uns an unserer Vielfalt zu freuen, Kontakte zu knüpfen, die bleiben, Europa zu unserer Heimat zu machen, in der wir als Geschwister gemeinsam auf dem Weg sind.“

Familien-Trainer Online-Treffen am 20.04.20

Bereits zum dritten Mal trafen sich Familientrainer der Familien-Akademie Memhölz aus den Kursen 1 bis zum aktuellen Kurs 14 von 20:30 bis 22 Uhr in einem Online-Treffen, um mal wieder aufzutanken und in den Austausch zu kommen. Gertrud und Norbert Jehle, die Leiter der Familienakademie, hörten von mehreren Familien, dass sie mit dem neuen Alltag in der Corona-Zeit ringen und ihnen der Austausch und die Impulse fehlen. In unterschiedlichen Zusammensetzungen hatte Ehepaar Jehle bereits gute Erfahrungen der Kontaktpflege über Zoom gemacht. Und so wurde die Idee geboren. Der Montag zeigte sich als günstigen Termin. Die Referentensuche gestaltet sich momentan leichter: Viele haben Zeit, da keine Veranstaltungen stattfinden. Anreiseprobleme gibt es im Internet nicht. Somit konnte Ehepaar Schiffl aus Österreich als Referentenpaar gewonnen werden. Das Thema könnte passender nicht sein: „Unser Leben aktiv gestalten – den Handlungsspielraum nutzen“. Schon vor Beginn kamen die Ehepaare nach und nach in den Chat. Schön, sich auf diese Art mal wieder zu sehen.

„Was ist jetzt dran?“ war die immer wiederkehrende Frage. Der Handlungsspielraum, der uns zur Verfügung steht, ist nicht kleiner, nur anders. Diese Tatsache fordert Kreativität. Vieles, was wir immer schon mal machen wollten, wird in der jetzigen Situation umgesetzt. So auch dieses Online-Treffen oder das Vorhaben, Vorträge zu filmen und auf YouTube bereit zu stellen. Ehepaare und Familienmitglieder sind während der Corona-Zeit auf engem Raum zusammen und arbeiten oft im Homeoffice. Gestehen wir einander immer wieder zu: „Du darfst jetzt genervt sein“.  Die Erfahrung, dass jeder „Ausflug“ auf 180 auch irgendwann aufhört und danach durch Verzeihung wieder Nähe spürbar werden kann, entlastet sehr.

„Was ist jetzt dran?“ Gott spricht seine Wünsche oft nur leise aus. Doch brauchen wir nicht verkrampft oder ängstlich zu werden. Wenn wir einen Wink nicht verstehen, so hat Gott auch ein zweites oder drittes Mal die Chance, uns seine Wünsche und Wegweisungen zu zeigen.

„Was ist jetzt dran?“ Während Pater Kentenich, der Gründer die internationalen Schönstattbewegung, im KZ Dachau von einem Mithäftling gefragt wurde, ob sie wohl lebend aus dem KZ kommen, antwortete Pater Kentenich: „Es ist nicht die Frage, ob wir hier wieder herauskommen. Die Frage ist, wie wir hier Gottes Willen tun.“ Auch wenn unsere Situation angenehmer ist als das KZ, so stellen wir uns die Frage „Was ist jetzt für uns dran? Was will Gott von und durch uns hier und jetzt bewirken?“.

Nach dem Vortrag gingen alle Teilnehmer in die Ehepaar-Zeit und tauschten sich 15 Minuten miteinander über das Gehörte aus. Danach teilten die Trainer einander mit, was sie angesprochen hat, konnten Fragen stellen und das Gehörte mit eigenen Erfahrungen anreichern.

Beim nächsten Trainer-Online-Treffen am 27.04. wird Sr. Doria als Referentin zugeschaltet sein.

EmMausGefluester.de gestartet

Online Plattform mit täglichen Impulsen und vielen weiteren Angeboten für Familien

Anja und Tommy Birringer vom Leitungsteam der Schönstatt-Familienbewegung im Erzbistum Freiburg stellen das neue Online-Portal vor (Foto: Birringer)

Positive „Anregung“ für Familien in der jetzigen „Corona-Zeit“

„Die täglichen Impulse in Form von Videos, Tonaufnahmen oder Texten werden mal religiöse, mal thematische Inhalte aufgreifen oder auch einfach eine positive „Anregung“ für Familien in der jetzigen „Corona-Zeit“ sein.

Darüber hinaus wollen wir in unserer Themensammlung „die Schatzkiste“ alles gebündelt anbieten, was gerade so entsteht: Hausgottesdienste, Anregungen zum thematischen Austausch u.v.m. Familien sollen nicht lange auf die Suche gehen müssen, sondern alles an einem Ort finden.“ so das Leitungsteam.

In Dialog kommen

Und ebenso bietet die Webseite die Möglichkeit in Dialog zu treten. Familien können ihre „Glücksmomente“ auf der Plattform online stellen und so positive Alltagserlebnisse trotz Corona-Herausforderungen teilen.

Wer jetzt noch mehr wissen will, geht einfach auf die neue Online Plattform emmausgefluester.de

Den komplette Artikel finden Sie hier

Online Familiengebet

Eine Alternative zum abgesagten Sonntagsgottesdienst für Familien

„Hallo liebe Familien, wie geht es euch? Ganz schön komische Zeiten momentan, oder?“, sagt Thomas Völkl im Einladungsvideo zum Online-Familiengebet. Die Woche über seien die Tage ja gut gefüllt mit Hausaufgaben, Lernen, Arbeit und Haushalt. Aber der Gottesdienst am Sonntag fehle schon. „Vielleicht geht es euch ja wie uns“, ergänzt seine Frau Kathrin Kaban-Völkl, „und ihr habt Lust auf ein Online-Familiengebet? Jetzt, wo wir erstmal nicht mehr in die Kirche gehen können.“ Tatsächlich hat das erste Online-Familiengebet, zu dem Familie Kaban-Völkl, Mitglieder im Schönstattfamilienbund, eingeladen haben, am Sonntag, 29. März 2020, stattgefunden. Ein Angebot, das Familien gerne weiter nutzen können. Für den kommenden Palmsonntag um 9.30 Uhr ist ein weiteres Online-Familiengebet geplant.

Alle Online-Familiengebete sind auf dem Youtube-Kanal "Familiengebet" zu finden.

Hier ist der Link zum Einladungstrailer.

Den komplette Artikel finden Sie hier

Ein „Würfel“, nicht nur für Familien, der es in sich hat

Eigentlich ist er gar kein Würfel, sondern ein Oktaeder.

Beim Familienfestival 2018 erhielt jede Familie bei der Liebesbündnisfeier einen Würfel (Foto: Kröper)

Eigentlich ist er gar kein Würfel, sondern ein Oktaeder. Entstanden ist er aufgrund der Frage einer Familie: Gibt es nicht ein Zeichen in diesen herausfordernden Zeiten, das uns alle miteinander verbinden kann. Daraus entwickelte sich die Idee des Oktaeders. Das Familienfestival 2018 stand ein bisschen Pate. Dort gab es in der Liebesbündnisfeier einen Holzwürfel für jede Familie, der die Worte WIR, Liebesbündnis und zwei Ringe unter einem Dach auf drei gestalteten Seiten hatte, drei weitere Seiten sollten jeder Familie zur freien Gestaltung zur Verfügung stehen.

Jetzt also der Oktaeder

Die Idee, für die er steht: Er unterstreicht einmal mehr, wir sind dieser Corona-Zeit nicht hilflos ausgeliefert. Jede und jeder, egal welchen Alters, kann ihres/seines dazu beitragen, gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen und dazugelernt zu haben, auch und gerade im gegenseitigen Mit- und Füreinander.

Wie funktioniert er?

Jeden Tag darf ein anderes Familienmitglied „würfeln“: Die Seite, auf der der Würfel liegen bleibt, schlägt eine kleine Tagesaufgabe vor.

Und was auf dem Würfel drauf ist und wie ihr ihn basteln könnt, das findet ihr im Originalartikel.

Den komplette Artikel finden Sie hier.

Kinder-Schatzkiste

Impuls zum Evangelium für dich und deine Familie

Pater Stefan Strecker, priesterlicher Begleiter der Schönstattfamilienbewegung Deutschland, stellt unter dem Titel Kinder-Schatzkiste einen Impuls für Familien zum jeweiligen Sonntags-Evangelium zur Verfügung und lädt Kinder und Eltern ein, das Video miteinander anzuschauen, darüber ins Gespräch zu kommen und gemeinsam kreativ zu werden.

Wie funktioniert es per WhatsApp?

  1. Man muss im eigenen Handy die Nummer +49 175 5267235 im Adressbuch speichern
  2. Man sendet an diese Nummer (+49 175 5267235) per WhatsApp eine Nachricht mit dem Inhalt „SCHATZKISTE“ (Dadurch wird man in die Broadcast-Liste eingetragen).
  3. Falls man keine weiteren Nachrichten mehr bekommen möchte, sendet man an diese Nummer (+49 175 5267235) per WhatsApp eine Nachricht mit dem Inhalt „STOP“

(Pater Stefan Strecker versichert, dass die Nummern der User ausschließlich für die ‚Impulse zum Evangelium‘ verwendet werden und nicht an Dritte weitergegeben werden.)

Wie funktioniert es per schoenstatt.de?

  • Über den Link kinderschatzkiste.schoenstatt.de erreichen Interessierte den jeweils aktuellen Video-Beitrag von Pater Stefan Strecker. Von dort aus lassen sich auch die bereits veröffentlichten Beiträge nochmals anschauen.

Den komplette Artikel finden Sie hier

Kreuzweg "Mit Jesus auf dem Weg" per Video

Wer für die verbleibenden Tage der Karwoche oder für den Karfreitag noch eine Möglichkeit sucht, zusammen mit anderen einen Kreuzweg zu betrachten, dem macht das Projekt Pilgerheiligtum mit seinem „Online-Kreuzweg“ ein Angebot. Familie Nikolayczik aus Dorsten-Wulfen hat sich Gedanken zu den einzelnen Stationen des Kreuzweges gemacht und diese zu Zeichnungen von Lea Kröger, Visbek, in ein Video übersetzt. Umrahmt von einem Lied von Kati Stimmer-Salzeder ist das Video eine knapp 40 minütige Einladung, den Kreuzweg Jesu mitzugehen und für viele Menschengruppen zu beten.

 

 

Den Original-Artikel finden Sie hier.

2. Familienfestival im Jahr 2021

Auftakttreffen geplant

Das 2. Familienfestival der Schönstatt-Bewegung ist für den Dreifaltigkeitssonntag am 30. Mai 2021, eine Woche nach Pfingsten, geplant. Obwohl im Moment noch niemand sagen kann, wie lange die Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Corona-Pandemie dauern werden und ab wann wieder Veranstaltungen durchgeführt werden können, sollen die Vorbereitungen dazu im Juni 2020 beginnen. Deshalb lädt die Schönstatt-Familienbewegung interessierte Paare und Lebensträger für den 14. Juni 2020 zu einem Auftakttreffen der Vorbereitung ins Schönstatt-Zentrum Würzburg ein.

Den Blick auf die "Zeit danach" richten

„Alle Veranstaltungen rund um das Osterfest mussten abgesagt werden; auch große Veranstaltungen wie der Frauenkongress wurden verlegt“, heißt es in einer Email des Leitungsteams der Schönstatt-Familienbewegung. „Trotz der Ungewissheit, wie und wann Normalität einkehrt und Veranstaltungen stattfinden können, möchten wir unseren Blick auf die ‚Zeit danach richten‘, also nach vorn schauen: Für 2021 haben wir als Familienbewegung unser 2. Familienfestival geplant. Nach den guten Erfahrungen beim Familienfestival 2018 soll die Vorbereitung des Familienfestivals starten.“ Natürlich steht die Einladung „unter Corona-Vorbehalt“. Trotzdem bittet das Leitungsteam die Einladung zum Auftakttreffen der Vorbereitung an Ehepaare und Familien weiterzuleiten, die sich gern engagieren würden.

Die Idee Familienfestival

Das 1. Familienfestival stand unter dem Motto „Das WIR gewinnt“. Es fand 2018 in Schönstatt, Vallendar, statt. Es war ein großartiges Ereignis, bei dem das WIR der Familiengemeinschaften Schönstatts erlebt werden konnte. Es war ein Fest der Begegnung von Ehepaaren und Familien aller Generationen. Es war Sonne und Freude pur. Es war Liebesbündnis feiern, voneinander profitieren und einander bestärken. Und es war buntes Engagement von so vielen. Am Ende stand fest: Wir sehen uns wieder - beim nächsten Familienfestival! Und das soll starten - 3 Jahre danach, am Dreifaltigkeitssonntag 2021.

Das Auftakt-Treffen zur Vorbereitung des Familienfestivals 2021

  • Wann und Wo: Sonntag, 14. Juni 2020, 09:30 - ca.18:00 h (incl. Sonntagsgottesdienst) im Schönstattzentrum Marienhöhe Würzburg
  • Was: Miteinander das Fest denken und planen: Thema, Botschaft, Programm, Orga und PR, Mitwirkende - alles! Gesucht sind viele gute Ideen. Wer zum Auftakt kommt, verpflichtet sich damit nicht zu einer konkreten Mitarbeit beim Fest - aber ist dazu herzlich eingeladen.
  • Anmeldung und Infos: Familienzentrale Schönstatt, orga.familienbewegung@schoenstatt.de Tel. 0261-6506-1318 oder 01755267235
  • DOWNLOAD: Flyer des Auftakttreffens (pdf)

Den komplette Artikel finden Sie hier.

Hallo, kleines Menschenkind, Lieder zur Geburt von Wilfried Röhrig und seinen Freunden

Hbre/Cbre. Was vor mehr als 30 Jahren mit Töchterchen Christina und dem Lied „Hallo, kleines Menschenkind“ begann, fand für den Viernheimer Liederschreiber, Texter und Komponisten Wilfried Röhrig jetzt eine „passende“ Fortsetzung. Aus dem Papa ist ein Opa geworden. Was lag für ihn näher, als für die „frischgebackenen“ Enkelkinder neue „Willkommenslieder“ zu kreieren und sie zusammen mit einigen „alten“ auf einer CD zu veröffentlichen.

Weiterlesen

Neues Feuer für Ehe und Familie

Familien-Ferientagung auf der Liebfrauenhöhe in Ergenzingen vom 14. – 21. August 2019

Feurig von Anfang bis Ende – so waren die sieben Tage der Familien-Ferientagung, die 13 Familien auf der Liebfrauenhöhe verbrachten. Es ging los mit einem XXXL-Familien-Streichholz – Symbol dafür, dass wir immer wieder neu entzündet werden müssen vom Heiligen Geist, vom Geist der Liebe und Freude, und hoffen, dass Funken der Begeisterung auf andere überspringen. Und es endete mit einem brennenden Herzen aus vielen 100 Streichhölzern – Zeichen für das, was in den Herzen der Teilnehmer gewachsen ist.

Feuer nachlegen

An den Vormittagen wurden von Sr. M. Veronika und Pater Thomas in thematischen Impulsen für die Ehepaare Wege gezeigt, wie das Feuer der Liebe immer wieder neu entfacht werden kann oder welche Strategien in Konfliktsituationen – „wenn Feuer unterm Dach ist“ – hilfreich sind. Ehepaar Ingrid und Markus Miller beleuchteten in ihrem Vortrag Chancen und Herausforderungen von Internet, Smartphone und Co. und leiteten so eine Austauschrunde über Medienkultur in den Familien ein.

Nähstudio und mehr

Von Insektenhotel über 3D-Streichholzbilder und Treibholzkunst: parallel zum Programm der Ehepaare konnten sich die Kinder und Jugendliche auf vielfältige Weise kreativ und sportlich austoben. Ein echter Renner war das Nähstudio: An 10 Nähmaschinen nähten sich Mädchen wie Jungen mit Hingabe ihr originelles Patchworkkissen. Und neben Fußball, Tischtennis und Wikkingerschach durften auch Lagerfeuer und eine Nacht im Zelt nicht fehlen.

Familienorchester und andere Highlights

Als besondere Momente erlebten die Familien die große Festmesse mit Lichterprozession an Maria Himmelfahrt und die Bündnismesse, die von einem 20köpfigen Spontan-Familien-Orchester mitgestaltet wurde. Noch so vieles gehört zum bunten Mosaik dieser Sommertagung: Familien-Digital-Rally, Ehebunderneuerung mit anschließendem Überraschungs-Cocktail, Grillabend und der Ausflug in eine Glasbläserhütte, gemütliches Beisammensein in der Schwabenstube, Erfahrungsaustausch zwischen den Familien, die gemeinsamen Familien-Morgen- und Abendgebete und der Abschlussgottesdienst mit Liebesbündnisfeier.


Mit einem „Feuerwerk“ an schönen Eindrücken, dem Erlebnis einer Weggemeinschaft im Glauben, die trägt, und dem Segen der Gottesmutter vom Heiligtum fuhren die Familien heim. Gesandt, um Feuer weiterzugeben.

Reader-Gruppe Filstal

Texte lesen von Pater Kentenich am 24. September 2019

Am 24. Sept. 2019 trafen sich wieder gliederungs- und generationsübergreifend – Familien, Frauenbund, Pater – die Reader-Gruppe Filstal zu Hause bei Familie Kulinski, um zusammen aus einem weiteren Text des Kentenich-Readers (S. 31-38) zu überlegen, was Pater Kentenich dem einzelnen persönlich sagen möchte. Ein paar bayrische Teilnehmer brachten mit einem guten Münchner Bier ein wenig Oktoberfest-Stimmung mit.

Wie gewohnt, wurde der Text reihum gelesen, Fragen geklärt und dann mit dem eigenen Leben in Bezug gebracht. „Weg von allem Formalismus! Was wir formen müssen, ist der idealgebundene Mensch, der sich verschenkt für das universelle Apostolat. Weg von allem Formalismus.“ Dazu fiel uns einiges in unserer Kirche ein, in der sich viele an Formen klammern. Wir staunten über die geniale Pädagogik Pater Kentenichs, wie er selbst sagte: „Das Meisterstück der Erziehung steckt darin, den Kraftbegriff des Jugendlichen aufzufangen, ihn zu läutern und, wenn er geläutert ist, zu taufen.“

Einige Beispiele fielen uns dazu ein aus unserem Umfeld. So sind es neben Kraftbegriffen auch Gegenstände, wie das Smartphone. Oder an einer anderen Stelle: „Das ist ja wohl das Meisterstück: selbständige Menschen zu erziehen, die von innen heraus zu ihrer Idee stehen und mitgehen durch Dick und Dünn – aber selbständig, selbsttätig.“ Was tun wir, um unsere Umgebung zur Selbständigkeit und Selbsttätigkeit anzuleiten? Da gab es einen lebendigen Austausch und immer wieder Grund zum Lachen mit einer großen Vorfreude auf das nächste Reader-Treffen am 19. Nov. bei Fam. Hertkorn.

Schönstatt-Intensivkurs

Vorbereitung auf die Mitgliedsweihe am 6. und 7. September 2019

Eigentlich ist die Vorbereitung auf die Mitgliedsweihe eine „Angelegenheit“ der Diözesen. Doch wenn es in mehreren Diözesen einzelne Paare gibt, die an diesem Weg Interesse haben, ist es eine „Angelegenheit“ der Zentrale. Und so starteten am 6. /7. Sept. 2019 5 Paare aus 5 Diözesen in Bamberg mit dem ersten Schönstatt-Intensivkurs mit der Möglichkeit, am 4. Wochenende die Mitgliedsweihe abzulegen. „Was bringt`s überhaupt, das Liebesbündnis mit Maria zu schließen?“ Auf diese Frage hatten Manuela und Peter Miller, die mit P. Kuller und Sr. Gertraud den Kurs leiten, manche Beispiele einzubringen. Sehr beeindruckend waren die Lebenszeugnisse der Teilnehmer zu deren Hausheiligtum und den bisher erfahrenen Wegstrecken mit der Gottesmutter. „Was ist für uns typisch?“ P. Kuller führte die Paare auf Spurensuche nach deren Eheideal. Auch wenn die gemeinsame Zeit begrenzt war, so bekam jedes Paar ausführlich Möglichkeit für das Gespräch zu zweit. Ehepaar Ramer verwöhnte die Gruppe exzellent und mit viel Liebe mit allen Leckereien, die man sich wünschen kann.

Zum Weiterwachsen trifft sich der Kurs an Nikolaus in Dietershausen.